eRuby kann auf Wunsch mod_ruby verwenden, wodurch die Zeit zum wiederholten Starten des Ruby-Interpreters eingespart wird. Dazu muss eRuby vor mod_ruby installiert werden.
tar xzf eruby-*.tar.gz cd eruby-?.?.?/ ./configure.rb --enable-shared make make install # als root tar zxvf mod_ruby-*.tar.gz cd mod_ruby-?.?.? ./configure.rb --enable-eruby make make install # als root
Um die Module in Apache verwenden zu können, werden folgende Zeilen an den entsprechenden Stellen der Konfigurationsdatei eingefügt:
LoadModule ruby_module /usr/lib/apache/mod_ruby.so ... AddModule mod_ruby.c # eRuby configuration RubyRequire apache/eruby-run # Handle *.rhtml files as eRuby files <Files *.rhtml> SetHandler ruby-object RubyHandler Apache::ERubyRun.instance </Files> RubyRequire apache/ruby-run # Execute files under /ruby as Ruby scripts <Location /ruby> SetHandler ruby-object RubyHandler Apache::RubyRun.instance </Location> # Execute *.rbx files as Ruby scripts <Files *.rbx> SetHandler ruby-object RubyHandler Apache::RubyRun.instance </Files>
Für die gerade aktuellen Versionen (mod_ruby-0.9.3 und eRuby-0.9.6) sollte unbedingt Ruby in der Version 1.6.4 verwendet werden, da ansonsten Fehler beim Start von Apache auftreten.