Beim Programmieren müssen wir des Öfteren auf Grund von Bedingungen
verzweigen. Ebenso oft wollen wir eine bestimmte Programmsequenz wiederholt ausführen.
Hierfür bedienen wir uns der jeweiligen Kontrollstrukturen der Programmiersprache.
Ruby ist eine der wenigen Sprachen, die neben dem
allgegenwärtigen if und while
auch die Gegenstücke unless und until
enthalten, die unschöne Negationen in den
Bedingungen verhindern und Programme damit lesbarer machen.
Als weitere Besonderheit besteht die Möglichkeit,
if, unless, while und until noch
als Anweisungsmodifikatoren einzusetzen, wodurch die Aktion
gegenüber der Bedingung in den Vordergrund gerückt werden kann (siehe unten).