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Dateien erzeugen und löschen

Von der Handhabung her sind die Methoden für die Dateimanipulation gleich, egal ob es sich um die Kernel- oder IO-Methoden handelt. Die globalen Variablen aus Tabelle 10.2 beeinflussen ihr Verhalten.


Table: Systemvariablen für Ein- und Ausgabe; Standard: Datensatz = Zeile


f = File.new("demo_f")       # Lesen
g = File.new("demo_g", "a")  # Anfügen, ggf. erzeugen

# Datei zum Überschreiben öffen, Berechtigungen setzen
h = File.new("demo_h",
  File::CREAT|File::TRUNC|File::WRONLY, 0644)

# Dateien schließen
f.close
g.close
h.close

# Dateien löschen
File.delete("demo_g", "demo_h")  #-> 2

delete gibt die Zahl der wirklich gelöschten Dateien zurück.

Die File.new-Methode öffnet eine Datei normalerweise zum Lesen, wird ein anderer Zugriff erwünscht, so können die aus der C-Standardbibliothek bekannten Modifikatoren ("r"ead, "w"rite, "a"ppend, jeweils mit +, um Lese- und Schreibzugriff einzustellen) eingesetzt werden.

Ruby bietet noch eine bequemere Möglichkeit, mit Dateien zu arbeiten: Der Methode File.open kann ein Codeblock beigestellt werden, der als Parameter eine Referenz auf das File-Objekt enthält. Wird mit diesem Codeblock gearbeitet, schließt Ruby beim Verlassen des Codeblockes die Datei automatisch, selbst wenn ein Fehler aufgetreten ist. Außerdem kann die auf die Datei verweisende Variable im Codeblock lokal gehalten werden.


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(C) 2002 by dpunkt.de, Armin Roehrl, Stefan Schmiedl, Clemens Wyss 2002-01-20